REJM
News Portal
Anmelden beim
REJM Newsletter:

News

27.01.2012 » Solarenergie
Kürzung der Photovoltaik Förderung vertagt

23.01.2012 » Allgemein
Wiederaufnahme des Impulsprogramms: Förderung von Mini KWK-Anlagen < 20 kWel

19.01.2012 » Allgemein
BEE-Präsident Schütz: Angriffe auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz sehr bedenklich

17.01.2012 » Windenergie
EcofinConcept vermarktet Enercon E-53 Einzelanlage

17.01.2012 » Solarenergie
EcofinConcept vermarktet erfolgreich weitere Solaranlage

News Portal

News Portal Erneuerbare Energie
 

30.06.2010 » Pressemitteilung » Solarenergie
Todeskampf der Photovoltaik in Deutschland
Torschlusspanik und Ende der Kleinanlagen



Seit 1.1.2009 erhalten nur noch Solarstromanlagen, die der
Bundesnetzagentur gemeldet worden sind, die Einspeisevergütung nach EEG.
Die Datenmeldungen an die Bundesnetzagentur sind deshalb die
zuverlässigste Quelle, aus der sich Fortgang oder Verzögerungen im
Ausbau der PV in Deutschland belegen lassen.

Die auf der Internetseite der Bundesnetzagentur veröffentlichten
PV-Datenmeldungen - durch den SFV in eine Graphik umgesetzt - zeigen ein
erschütterndes Bild.

Zunächst einmal erkennt man deutlich, dass bereits die "regulären"
Absenkungen der Einspeisevergütungen zum Jahreswechsel 2008/2009 (um
5 bis 6,5 Prozent) sowie 2009/2010 (um 8 bis 10 Prozent) erheblich zu
hoch ausgefallen sind. Der Grund für den jeweiligen Einbruch in der
Nachfrage ist bekannt: Beim Übergang von einem Jahr in das nächste
verlängert sich zwar die Laufzeit der Einspeisevergütung um fast ein
Jahr (5 Prozent) aber die Vergütung selbst sinkt um mehr als 5 Prozent.
Würde die Vergütung um weniger als 5 Prozent sinken, so würden sich
Verlängerung der Vergütungsdauer einerseits und Absenkung der
Vergütungshöhe andererseits in etwa ausgleichen und die jeweilige
Torschlusspanik zum Stichtag der Absenkung würde ausbleiben.

An der Höhe des Balkens im Dezember 2009 erkennt man die
Leistungsfähigkeit der deutschen Installationsbetriebe. 1450 MW wurden
in einem einzigen Monat, sogar in einem Wintermonat, installiert! Doch
diese Leistung soll nach dem Willen von Schwarz/Gelb zukünftig mit 16
Prozent weniger Vergütung und ab Januar 2011 sogar mit 16% + etwa 10%  =
26 Prozent weniger Vergütung erzielt werden. (Vielleicht sollten die
Diäten der Bundestagsabgeordneten, die in namentlicher Abstimmung für
diese Entscheidung gestimmt haben, um den selben Prozentsatz gekürzt
werden.)

Besonders bedrückend ist das deutliche Zurückbleiben der "kleinen
Anlagen". Der SFV hat als typische Anlagengrößen die Anlagen bis 5 kWp
sowie die Anlagen über 5 kWp bis 10 kWp aus den Statistiken gesondert
berücksichtigt. Die erstere Größe passt auf ein Reihenhausdach, die
zweite Größe auf ein größeres Einfamilienhaus. Diesen Kleinanlagen
stehen die mittleren und großen Anlagen gegenüber, die hier nicht weiter
nach Größen klassifiziert wurden.

Die Graphik zeigt das Problem der Kleinanlagen aus
"produktionstechnischer Sicht" bzw. aus Sicht der Solarinstallateure.
Sie zeigt, welch geringer Anteil der neu installierten Solarmodule
überhaupt noch auf Einfamilienhäusern verbaut wurden.

Die zweite Graphik zeigt schließlich aber auch noch das Problem aus
"sozialer Sicht". Wer hat Anlagen gebaut? Sie zeigt, wie wenige
Einfamilienhausbesitzer überhaupt noch Solaranlagen auf ihre Dächer
gebaut haben. Der Grund für das Zurückbleiben der kleinen Anlagen liegt
zweifellos in der Tatsache begründet, dass bei den Kleinanlagen bereits
seit Januar 2009 die Einspeisevergütung nicht mehr ausgereicht hat, die
 

Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)

Telefon: 0241-511616
Email: zentrale@sfv.de
URL: http://www.sfv.de/
 

News Portal   Seitenanfang

 

 
Die erste Online-Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit
Fördergesellschaft nachhaltige Biogas- und Bioenergienutzung
Fachverband Biogas e.V.
  Stellenmarkt  |  Branchenbuch  |  News Portal  |  Impressum  |  Kontakt  |  AGB  |  Login
© Copyright 2005 - 2012 Projektfarm GmbH. Alle Rechte vorbehalten.  E-Mail: info@rejm.de